Memories...                               

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die geliebten, unvergessenen Vierbeiner - im Herzen leben sie Alle weiter...

 

Schon als kleines Kind war ich ein großer Hundefreund - in den ersten Jahren war ein schwarzer Großpudel mein bester Freund - er teilte sogar sein Hundekörbchen mit mir. Es dauerte allerdings viele Jahre, bis mein großer Traum in Erfüllung ging... mein erster eigener Hund...    

 Trixi (1979 - 1986), eine gelungene Mischung aus Dalmatiner und Deutschem Schäferhund übertraf all meine Erwartungen, die ich mir immer erträumte: Sie war unheimlich intelligent, gehorchte aufs Wort und lief praktisch immer ohne Leine. Trixi war nie in einer Hundeschule, war praktisch 'selbst erziehend'.  Zudem war sie ein ausgesprochen schöner Hund, um den mich damals viele Rassehund-Besitzer beneidet haben. Leider wurde diese wundervolle Hündin nur 7 Jahre alt, da der behandelnde Tierarzt nicht erkannte, dass sie eine geschlossene Pyometra hatte und dringend ärztliche Hilfe bräuchte... Trixi starb in meinen Armen.

 

 

Lion heart's Captain Cook (*02.11.1985 - +21.09.1988)

1980 sah ich bei Freunden zum ersten Mal eine riesige Wolfhound-Hündin Namens 'Pauline' und wußte:  Dies  ist MEIN HUND! Meine Eltern waren ganz und gar nicht begeistert von diesem 'Kalb' und seinen Dimensionen - noch viel weniger von der Idee, das solch ein Riese mal in der heimischen Küche stehen soll!. Es dauerte nun etwa 6 Jahre, bis ich meine Eltern von dieser Rasse 'überzeugen' konnte - ein wahrlich harter 'Kampf' ;-)!. Im Januar 1986 zog er dann ein: Rocky, ein 9 Wochen altes Irish Wolfhound-Baby. Rocky hatte allerdings eine schwere angeborene Missbildung der Hüfte. Es war ein Wink des Schicksals - die Züchterin hätte ihn vom Tierarzt einschläfern lassen, wenn ich ihn nicht genommen hätte. Der kleine Kerl zog natürlich bei uns ein. Leider war uns sehr schnell bewusst, dass Rocky keine lange Lebenserwartung hat. Trotzdem haben wir ihm sein kurzes Leben so angenehm und schön wie möglich gestaltet. Leider übernahm die Oberschenkelmuskulatur die Funktion einer normalen Hüfte nur relativ kurze Zeit. In den letzten Wochen konnte er leider nicht mehr selbständig aufstehen und musste auch beim Laufen gestützt werden. Ich hatte keine andere Wahl und er wurde erlöst. Rocky war ein wundervoller, sanfter Riese mit einem ganz lieben, sanften Wesen. Sicherlich war es nicht leicht, aber ich habe es nie bereut, Rocky trotz seiner 'Behinderung' bei mir aufzunehmen!

 

   

           

Sam von den Eichelwiesen (*17.12.1988 - +11.07.1989)

In den letzten 3 Jahren wurde die Liebe zum Wolfhound immer größer und so zog einige Monate nach Rocky's Tod mein zweiter Wolfhound ein. Sammy war nicht nur ein wunderschöner Kerl, er hatte auch einen ganz tollen Charakter. Was Anfangs jedoch niemand wußte: Sammy hatte leider auch einen schwerwiegenden Geburtsfehler und wir durften nur ein paar Monate mit ihm verbringen. Der einzige Trost für Alle: Wir haben Sammy erlöst, bevor ihm seine Mißbildung Leid und Schmerzen zugefügt hätte.

                                   

                 

              

Tibbot von den Eichelwiesen (*22.04.1989 - +31.05.1997)

Alle waren geschockt von Sammy's Tod und so ergriff seine Züchterin sofort die Initiative. Ich bekam von Ingrid Huber am nächsten Tag den kleinen Tibbot geschenkt. Tibbot hatte ein sehr sanftes Wesen und war ein großer Kinderfreund. Viele Leute sahen Ähnlichkeiten zu 'Fuchur' - dem Drachen aus dem Film 'Die unendliche Geschichte'. Im Alter von 7 Jahren wäre er sogar beinahe auch noch ein 'Filmstar' geworden (siehe Foto). Die Neuverfilmung der Biografie von Kaiserin Elisabeth wurde jedoch kurz vor Drehbeginn abgebrochen - als Erinnerung bleiben uns trotzdem ein paar schöne Bilder vom Fotoshooting.... Mit 8 Jahren erkrankte Tibbot leider an Knochenkrebs - 2 Monate nach der traurigen Diagnose erlösten wir ihn, um ihm stärkere Schmerzen zu ersparen. Tibbot bleibt uns für immer als 'der Sanfteste' aller Wölfe in lieber Erinnerung.

   

 

Robin

Robin Hood von den Eichelwiesen (*20.03.1998 - 28.05.2006)

 

Nach einem Trauerjahr um meinen geliebten Tibbot zog im Mai 1998 das vierte 'Wölfchen' ein - Robin (Robin Hood von den Eichelwiesen. Robin war im Vergleich zu den bisherigen Wölfen im Haus ein Temperamentsbündel und sehr gelehrig. Er war ein überaus neugieriger Hund, an Allem interessiert und war für sehr viele Aktivitäten sofort zu begeistern. Robin war sicherlich einer der wenigen Wolfhounds mit Begleithundeprüfung und einer der Wenigen, die begeistert mit der Nase gearbeitet haben. Er hat sowohl klassische Fährten als auch Schweißfährten mit Begeisterung und voller Konzentration ausgearbeitet. Die Freude am Suchen hat Robin schon 'mitgebracht', denn er suchte schon mit 9 Wochen mit tiefer Nase nach Spuren aller Art. Ich bin sehr glücklich, das Robin über 8 Jahre mit uns lebte. Er war ein ganz besonderes Wesen, mit vielen Eigenheiten - und: er war nie krank! Leider wurde uns Robin viel zu früh genommen - er starb an den Folgen einer unnötig langen Untersuchung in einer Tierklinik. Wir sind untröstlich, das Robin so plötzlich und unvorbereitet von uns ging. Ganz besonders trauern auch seine besten Freunde: Rudi und Camillo.

 

 

Rudi

Renoir le Barbue Mon Petit Rebell (*04.11.2001 - 29.01.2007)

Seit 1991 träumte ich davon, zu meinen riesigen Wolfshunden einen kleinen Petit Basset ins Haus zu holen. Ausschlaggebend war eine Hundeausstellung in New York - dort sah ich zum ersten Mal diese kleine, fröhlichen Hunde mit den ständig wedelnden Ruten - und verliebte mich spontan in diese Rasse! 10 Jahre später war es dann so weit: Unser kleiner Rudi zog ein und war sofort der absolute Liebling aller Zwei- und Vierbeiner! Rudi hatte die Gabe, mit seinem unvergleichlichen Charme, viel Humor und noch mehr Intelligenz, alle in seinen Bann zu ziehen. Er war ein wunderbarer Freund und man hatte den Eindruck, dass er jedes Wort verstanden hat. Leider hat uns Rudi viel zu früh verlassen - er starb an den Folgen einer Vergiftung. Wir vermissen unser Rudilein so sehr - sind jedoch sehr dankbar, dass dieser einzigartig. liebenswerte Kerl sein Leben mit uns verbracht hat.

 

Felix

Vuitton de dep. Sarrelouis (*22.12.2004    +14.11.2007)

Felix war Mama Herrmanns erster eigener Hund - er wurde in seinem kurzen Hundeleben sprichwörtlich auf Händen getragen, durfte z.B. selbst entscheiden, wann und wo er spazieren gehen will. Mit seinem Charme und einzigartigem Augenaufschlag, sowie seiner 'gesprächigen' Art war Felix ein ganz besonders liebenswerter Petit Basset. Sein liebster Spielkamerad war natürlich sein Papa Rudi, aber auch mit Tapa und Pauline hat er sich sofort angefreundet, obwohl sie ein paar Nummern größer waren ;-) Wir wissen leider nicht, wie es passierte, aber Felix hatte eine Thrombose der Hauptschlagader im Hinterbeinchen. Leider konnte ihm in der Tierklinik nicht mehr geholfen werden und wir erlösten ihn vor den immer stärker werdenden Schmerzen.

Felix, Dein Frauchen und die restliche Familie sind unendlich traurig, das Du nicht mehr bei uns bist.